LAAX – ein Skigebiet wie kein zweites

Vier wahnsinnstolle Tage liegen hinter mir. Ich war in Laax – dem Skigebiet im Schweizer Graubünden, das cooler und lockerer nicht sein könnte. Das Skigebiet, das Freestyle, Weite und Freigeist verkörpert. Das Skigebiet und Freestyleresort, das wohl für immer mein Herz hat. Was Laax so besonders macht und warum ihr unbedingt einmal hinfahren solltet, findet ihr in diesem Reisebericht.

LAAX ist Lifestyle

Wir waren 4 Tage (Donnerstag bis Sonntag) in Laax. Anfang 2017 war ich schon zwei mal hier und habe jedes Mal ein weiteres Stück des Skigebiets – das sich wirklich weit erstreckt – entdeckt. In Laax habe ich wieder das Skifahren für mich entdeckt, Menschen kennengelernt, die mir gezeigt haben, dass man einfach mehr Spaß hat, wenn man sich einfach mal locker macht und positiv auf Leute zugeht und so viele tolle Momente gesammelt, dass ich gar nicht weiß, mit welchen ich beginnen soll.

Laax ist ein Skigebiet oder besser Freestyleresort (darauf komme ich noch genauer), das im Schweizer Kanton Graubünden liegt. Kommt euch bekannt vor? Ich war im Sommer schon auf einer traumhaften Wandertour da (Flims: 2-Tages-Wanderung mit Hüttenübernachtung) – nur im Sommer heißt der Zusammenschluss der Dörfer Flims, Laax und Falera nur Flims und im Winter eben LAAX. Es war einfach wieder ein Traum!

Das Resort ist vor allem unter Freestylern bekannt. Burton, Caps und Mützen im Club, Tricks mit dem Board, Hoodies und coole Clubs statt Aprés-Ski sind hier Standard. Hüttengaudi und übertriebene Heidiromantik gibt es nicht. Die Laaxer lieben den Winter und sie lieben ihre Heimat. Der lockere Lifestyle ist ansteckend.

Aber jetzt zum Wichtigsten: Wie sind die Pisten denn nun? Das Streckennetz erstreckt sich über 224 Pistenkilometer und bietet mit vielen weiten, blauen, roten und schwarzen Pisten sowie den vier Snowparks für jeden die richtige Strecke und passenden Herausforderungen. Als ich letztes Jahr das erste Mal seit über 10 Jahren wieder auf Skiern stand, hatte ich doch ganz schön Bammel und ordentlichen Respekt vor den Bergen. Aber wie sagt man in der Schweiz so schön? Skifahren ist wie Velofahren – man verlernt es nicht. Die relativ flachen und vor allem breiten Pistenabschnitte direkt an der Hauptbergstation haben es mir einfach gemacht, schnell wieder reinzukommen und nehmen auch Einsteigern schnell die Angst vorm Fahren. Toll ist vor allem, dass eine der blauen Pisten bis unten nach Falera durchgefahren werden kann – für mich letztes Jahr einfach perfekt zum Üben und gleichzeitig auch mal Gas zu geben (denn das ist ja gerade das Spaßige). Dieses Jahr ging das Wiederreinkommen zum Glück super schnell – denn so konnte ich mit den anderen aus der Gruppe erst richtig alle Ecken erkunden (auch wenn ich da immer eher hinten an war).

5 Dinge, die du in LAAX machen kannst (außer Skifahren)

1. Probiere dich im Freestyle aus

Habt ihr schon mal Snowboarder und Skifahrer bei Sprüngen und Stunts über Rampen, Bänke und durch Halfpipes beobachtet? Ich finde es einfach so unglaublich beeindruckend und könnte den Freestylern Stunden zuschauen. Am liebsten oben am Crap Sogn Gion mit einer heißen Schoggi in der Hand und Sonnenbrille im Gesicht. Von den Sonnenterrassen am Crap schaut ihr nicht nur direkt auf die größte Halfpipe der Welt, ihr seht euch gleich einige der Profis– denn die sind in Laax zuhause.

Bei dem Background der Destination ist ja klar, dass wir das auch mal ausprobieren mussten. Im kleinen Rahmen versteht sich (wobei sich Nina doch tatsächlich auch an die kleinere Halfpipe rangetraut hat!). Am Freitagnachmittag stand für uns eine kleine Einführung im Beginner-Freestyle-Park an. Das ist der Snowpark mit kleinen (vermeintlich einfachen) Rampen und Obstacels (also Hindernissen wie kleine Boxen und Wellen). Wir haben mit einer kleinen Box gestartet, über die man seitlich mit den Skiern oder dem Board fährt und am Ende beim Abspringen wieder gerade dreht. Das ging noch halbwegs gut! Schwieriger fand ich tatsächlich die „Sprünge“ über die Rampen. Denn so einfach und lässig die Sprünge beim Zuschauen bei den anderen aussehen, so verkrampft, starr und tollpatschig waren sie bei mir.

(Photos by Daniel Ammann/LAAX)

 

Zugegeben, das letzte Foto sieht ziemlich übel aus. Ich hatte bei diesem ersten Sprung viel zu viel Schwung und habe bei der Höhe gleich mal die Haltung und Kontrolle verloren. Meine Skier konnte ich dann aus einem etwas weiteren Umkreis wieder einsammeln…aber mir ist nichts passiert und ich habe tolle Fotos, um euch zu zeigen, wie ihr es nicht machen solltet. Trotz dieses mittlerweile recht lustigen Zwischenfalls, hatte ich aber so einen Spaß an diesem Nachmittag. Hinterher hatte ich durch das ganze Anspannen und Hochlaufen zwar einen ordentlichen Muskelkater, das war es aber so was von wert! Wenn ihr die Chance bekommt, probiert euch auf jeden Fall aus. Habt keine Angst, einfach mal durch einen Park zu fahren und euch vorsichtig an eine kleine Rampe ranzutrauen. Im schlimmsten Fall ergeht es euch wie mir: Ihr fallt, streckt euch einmal, lacht darüber, sammelt eure Skier ein und versucht es eben mit etwas weniger Schwung noch mal 🙂

2. Finde dein inneres Kind in der Freestyle Academy

 

Im Fall von schlechtem Wetter oder wenn ihr euch lieber erst mal im sicheren Umfeld an Freestyleelementen probieren wollt, kann ich euch sehr die Freestyle Academy unten im Tal ans Herz legen. Hier findet ihr Trampoline, riesige Luftkissen zum Reinspringen, Abfahrtsschanzen und eine Skatebowl zum Austoben. Euer inneres Kind wird es euch mit Luftsprüngen danken! Beim obligatorischen Royal Coachmen Kurs zeigt euch ein Coach, wie ihr die Halle richtig nutzt. Erst geht es eine Stunde auf die Trampoline, wo ihr lernt, wie ihr richtig hoch springt, richtig fallt und einen Salto ins Luftkissen macht. Mein absoluter Favoritenteil. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch dann eure Skier oder das Snowboard anschnallen und einmal die Schanze runterrasen. Keine Angst, das Luftkissen fängt euch sicher auf. Ich habe mich genau einmal getraut, runter zu fahren (und das auch nur, weil schon zu viele Leute geguckt haben, als dass ich einen Rückzieher hätte machen können). Beim nächsten Mal würde ich es aber definitiv wieder machen. Nach diesem 2-stündigen Einführungskurs dürft ihr die Academy dann selbstständig nutzen und machen, worauf ihr Lust habt. Kleiner Tipp: Zieht euch auf jeden Fall lange Sportsachen an. Wenn ihr unglücklich aufkommt, kann es sonst etwas scheuern.

Infos: Der Royal Coachman Kurs ist vor Nutzung der Halle obligatorisch und kostet für Erwachsene 50 Euro (58 CHF), Jugendliche 39 Euro (47 CHF) und für Kids 30 Euro (36 CHF). Danach könnt ihr die Halle ganz frei nutzen (ab 16 Euro für 2,5 h).

Alle Infos zur Freestyle Academy findet ihr auch hier: http://www.freestyleacademy.com/laax/

3. Sei beim Early Bird Skifahren als Erster auf dem Berg und bestaune den Sonnenaufgang

Am Tag vor unserer Abreise haben wir den Tag ganz besonders gestartet: Wir sind zum Early Bird auf den Berg zum Crap Sogn Gion gefahren. Mein Wecker hat etwa 6 Uhr geklingelt, denn 7 Uhr ging die erste Gondel mit den Mitarbeitern am Berg hoch – mit uns an Bord. Das frühe Aufstehen hat sich wirklich gelohnt! Wir sind gerade rechtzeitig zu einem der schönsten Sonnenaufgänge, die ich je gesehen habe, oben angekommen. Sonnenaufgänge bei klarem Himmel sind ja so schon immer magisch, aber wenn du auf dem Gipfel eines Berges stehst und der ganze Himmel um dich herum in ein zartes Rosa getaucht ist, während sich Strahl um Strahl die Sonne zeigt und den frischen Schnee in eine weiß-glitzernde Landschaft verwandelt, verspreche ich euch, kommt ihr aus dem Staunen nicht mehr raus. Das war einfach der absolute Wahnsinnsstart in den Tag. Denn gleich darauf waren wir auch noch die ersten Fahrer auf den frisch präparierten Pisten. Das ist noch einmal ein ganz anderes Gefühl als schon befahrene Strecken. Und jetzt stellt euch für einen kurzen Moment vor, ihr gleitet wild funkelnde Berge runter, warme Sonnenstrahlen auf Nase und Wangen und einer meilenweiten Bergwelt vor Augen, die in gleißende Rottöne getunkt ist – muss ich mehr sagen?

Infos: Early Bird Fahrten finden immer Freitags statt. Tickets könnt ihr über die Bergbahninformationen Laax und Flims oder in der Freeride Base Nagens buchen. Die geführte Tour inklusive Frühstücksbrunch kostet etwa 50 Euro (59 CHF).

4. Wandere durch die Schneelandschaft

Wenn so viel Schnee und vor allem frischer Powder liegt, denkt ihr wahrscheinlich auch als erstes daran, wie ihr möglichst schnell auf den Berg kommt. Richtig so! Aber was, wenn es auf dem Berg zugezogen und zum Fahren “zu schlechtes Wetter” ist? Uns hat sich im letzten Jahr eine ähnliche Situation gestellt: Es schneite und schneite und schneite. Für den nächsten Tag war das super, aber am Berg war alles erst einmal gesperrt. Deshalb haben wir kurzer Hand dicke Winterschuhe angezogen und sind zu einer Winterwanderung im Flimserwald aufgebrochen. Unser Weg war etwa 7 Kilometer lang und relativ flach. Wirklich anstrengend waren vor allem die Streckenabschnitte, die wir durch den tiefen, frischen Schnee stampfen mussten. Aber gerade sowas bleibt einem doch in Erinnerung! 🙂 Die Route hat uns entlang des Schweiz-berühmten Caumasees und der Rheinschlucht geführt. Als Stärkung sind wir in das Restaurant Conn eingekehrt. Die Spezialität hier: hausgemachte Birnenravioli mit geschmolzener Butter und geriebenem Bergkäse! Ein absoluter Traum nach ein paar Stunden in der kalten Winterlandschaft (dazu empfehle ich sehr die Lavendel-Limonade, die es fast überall in der Gegend gibt). Das Restaurant liegt etwa auf der Hälfte des Weges, sodass ihr gut gestärkt weitergehen könnt. Die Route endet wieder in Flims an der Busstation Waldhaus. Auch mit weniger Schnee ist die Wanderung, die inklusive Mittagessen im gemütlichen Tempo etwa 4 Stunden dauert, eine tolle Abwechslung zur Piste. Wenn es nicht ganz verschneit ist, bekommt ihr auch einen super Blick auf das türkisblaue Wasser des Caumasees, für das dieser so bekannt ist. Und wenn ihr ganz viel Glück habt, seht ihr in der verschneiten Schneelandschaft filmreif eine geschmückte Pferdekutsche vorbeifahren.

Vorschlag Rundtour: Start in Flims, Waldhaus über den Caumasee, entlang der Rheinschlucht, Einkehr Restaurant Conn, weiter durch den Flimser Wald und Endpunkt in Flims, Waldhaus

Der Wanderweg ist von Anfang an alle paar Meter gut mit pinken Pfeilern gekennzeichnet und einfach zu halten.

5. Clubnight statt Hüttengaudi

Wo vielerorts in den Alpen auf übertriebene Heidiromantik und Alpen-Chick gesetzt wird, bleibt sich Laax seiner Linie treu und zeigt sich auch im Aprés-Ski stylisch-urban. In Bars auf der Piazza (beim rocksresort) bekommt ihr zu lässigen Musikklängen leckeren Kaffee, heiße Schokolade, erfrischendes Bier oder spritzige Cocktails serviert. Immer am Wochenende gibt es dann coole Acts im Riders Club. Als wir da waren, hat ein DJ Elektromusik aufgelegt. Das ist normalerweise zwar auch nicht so meins, aber passte in dem Moment so gut, dass wir trotzdem bis in die Nacht da waren. Im letzten Jahr gab es im Club einen kleinen Rap-/Beatbox-Contest, der einen einfach mitgerissen hat. DJ Ötzi, Helene Fischer und Co. hört ihr hier nicht – darauf einen LAAX Mule (ein normaler Moskow Mule) 🙂

Was du über LAAX noch wissen solltest

Greenstyle – Nachhaltigkeit und Naturschutz als Steckenpferd

Wie ihr in den Nachrichten bestimmt die letzten Wochen mitbekommen habt, können sich die Alpen dieses Jahr nicht unbedingt über zu wenig Schnee beschweren. Im Gegenteil – in manchen Gebieten mussten die Gäste ja sogar ausgeflogen werden, weil sie durch die Schneemassen nicht mehr rausgekommen sind. Doch auch wenn das nach richtig viel Schnee und dem perfekten Winter klingt – das war die letzten Jahre bei Weitem nicht so. Auch in den Alpen (oder gerade in den Alpen?!) spürt man die Auswirkungen des wandelnden Klimas. Führer konnte man bereits zum Ende des Herbsts schon mit schneeüberzogenen Hängen rechnen. Heute kommt der Schnee nicht nur später, auch die Schneefallgrenze steigt. Sprich, wer Pisten mit viel frischem Powder sucht, muss häufig in immer höhere Gegenden fahren. Der Großteil des Laaxer Skigebiets ist auf über 2.000 Metern zwar schneesicher, aber auch hier blickt man dem Wandel mit Sorge entgegen. Dass man auch als Skigebiet nicht nur tatenlos zugucken und geschehen lassen muss, hat uns Reto Fry etwas näher erklärt. Er ist Nachhaltigkeitsbeauftragter vor Ort und arbeitet mit seinem Team seit Jahren am „Greenstyle“- Konzept der Region. Dabei geht es darum, Vorgänge und Prozesse in der Region möglichst sanft und im Einklang mit der Natur zu gestalten. Sei es, dass auf jeder Bergstation der Müll getrennt und passend recycelt wird, Strom aus örtlicher Wasserenergie und zahlreichen Solaranlagen am Berg bezogen wird oder die Beschneiung der Piste mittels feiner Sensorik so genau angepasst wird, dass es auf ein Minimum reduziert werden kann. Viele kleine und größere Maßnahmen bahnen den Weg für das Ziel des Resorts, das erste selbstversorgende Skiresort der Welt zu werden. Ich bin gespannt und drücke die Daumen, dass viele Skigebiete schnell mitziehen.

Hotel-Guide für Laax

Riders Hotel

Link: www.ridershotel.com

Das Riders Hotel ist mein absoluter Favorit unten den Laaxer Hotels. Es wurde im Herbst erst komplett renoviert und trumpft jetzt mit einem lässig-urbanen Look auf. Wenn ihr den typischen Lifestyle der Schweizer Freestyler erleben wollt, dann hier (hier kommen auch die meisten jungen Fahrer unter).

Im Riders ist eigentlich immer was los. Das fängt morgens beim Frühstück an: Es gibt ein richtig leckeres Buffet, das auch viele vegetarische und vegane Optionen bietet. Allein schon, dass es Hummus zum Frühstück gab, hat mir das Hotel sehr sympathisch gemacht. Außerdem findet ihr fluffige Pancakes, Müslisachen, frisches Brot, Aufstrich, Bananenbrot und und und. Alles, was mein Herz begehrt also. In der Lobby gibt es außerdem eine Bar und viele Sitzmöglichkeiten – abends ist es hier fast immer voll. Besonders cool: Ich werdet hier nicht nur Hotelgäste antreffen, auch für Einheimische ist das Riders „the place to be“. Freitags und Samstags ist außerdem der Club unten im Hotel geöffnet. Geheimtipp: Nach dem Feiern noch eine Portion Momo’s im Clubeingang holen – konnte ich selber nicht probieren, wurden mir aber sehr ans Herz gelegt und sahen auch wirklich gut aus. Und keine Angst! Auf den Zimmern hört man davon so gut wie nichts mehr. Und spätestens wenn ihr in den weichen Betten liegt, könnt ihr eh gut schlafen.

Ausstattung: Die Hotelzimmer sind im Beton- und Holzlook gestaltet und sind super lichtdurchdrungen. Durch die Kombination der Materialien und verschiedenen Pflanzen wirkt das Zimmer warm. Ich habe mich super wohl hier gefühlt. Aus den bodentiefen Fenster schaut ihr entweder auf der schneeverhangenen Wald auf der Hinterseite oder auf das Innental mit Blick auf die Berge (vorausgesetzt sie sind nicht durch Wolken verdeckt). Die Zimmer sind recht minimalistisch gehalten, haben aber alles, was ihr braucht. Die große Regenwalddusche ist besonders nach dem kalten Pistenspaß eine echte Wohltat. Für mich hing der Spiegel über dem Waschbecken etwas hoch (#shortpersonsproblems), aber direkt dahinter an der Garderobe hängt ein Ganzkörperspiegel – ging also auch so.

Das Riders würde ich generell eher Jüngeren und Junggebliebenen empfehlen und allen, die Lust haben, neue Leute und den echten Freestyle-Lifestyle kennenzulernen. Auch alle Mitarbeiter sind super locker und freundlich drauf. Im Riders gibt es zwar keinen Wellnessbereich, dafür einen urbanen Fitnessraum und einen ruhigen Yogaraum.

Peaks Place

Link: www.peaks-place.com

Im Peaks Place haben wir im letzten Winter in Laax geschlafen – wenn ihr es lieber ruhig mögt und euch gerne durch edles Design und luxeriöses Ambiente verwöhnen lasst, dann seid ihr hier genau richtig. Mein Highlight: Die Duschwannen kann man super für ein heißes Bad nach der Piste nutzen. Das gibt es in den anderen Hotels (soweit ich das gesehen habe) nicht. Abends kann man sich noch gut unten in der Lobby auf ein Getränk treffen oder gemeinsam in der Wohnung kochen. Das Apartementhotel ist am weitesten von der Talstation entfernt. Ein Shuttlebus bringt euch und eure Skiausrüstung allerdings mehrmals stündlich nach oben.

Ausstattung: Hier bekommt ihr ein ganzes Apartment – das Standard-Apartment umfasst ein Schlafzimmer mit Doppelbett, ein Bad, einen Flur mit Skischrank, ein Wohnzimmer mit Kochecke und einen weitläufigen Balkon. Für mehrere Personen gibt es größere Apartments mit jeweils mehreren Schlafzimmern und Bädern. Das Hotel verfügt über einen gut ausgestatteten Fitnessraum und einen Schwimm- und Saunabereich (Textilien sind hier zugelassen). Das Frühstücksbuffet ist zwar übersichtlich, dafür qualitativ sehr hochwertig.

rocksresort

Link: www.rocksresort.com

Das rocksresort ist das Aushängeschild des Skigebiets. Wie steinerne Würfel designt, stehen die Gebäude direkt an der Talstation und Talabfahrt in Laax. Wie das Peaks Place ist es auch ein Apartmenthotel, in dem ihr je nach Gruppengröße mehrere Zimmer und Bäder habt und ein Wohnzimmer mit Küche – das rocksresort ist daher bestens für einen Urlaub mit Selbstverpflegung geeignet.

Ausstattung: Von der Aufteilung der Räume ist das rocksresort dem Peaks sehr ähnlich. Die Ausstattung ist hier bewusst natürlicher und minimalistischer gehalten und soll das Felsambiente der Region spiegeln. Jeweils am Eingang des Apartments findet ihr wieder einen großen (erhitzten und damit trocknenden) Skischrank, in dem ihr eure Ausrüstung verstauen könnt. Bis zur Talstation sind es von hier nur wenige Schritte. Frühstück gibt es im signinahotel (in dessen Lobby ihr übrigens auch für das rocksresort eincheckt). Das Angebot reicht von klassischem Rührei mit Brot und Aufschnitt über Birchermüsli bis zu leckeren Spezialitäten aus der Region. Im signinahotel gibt es unten einen Fitness- und Wellnessbereich, den ihr mitbenutzen könnt.

Übrigens: Das rocksresort bietet immer wieder coole Deals für mehrere Personen an, weshalb es sich bestens für Familien und größere Gruppen eignet.

 

signinahotel

Link: www.signinahotel.com 

Das signinahotel gleicht vermutlich am ehesten den Hotels, die ihr als Standard kennt. Von der Lobby aus geht über verschiedene Stockwerke zu den Zimmern, die je nach Zimmerkategorie klassisch mit einem Doppelbett, einem Bad und Schrank ausgestattet sind. Auch ein kleiner Balkon gehört zum Zimmer. Im Hotel bekommt ihr unten hervorragendes Frühstück (siehe rocksresort), habt einen gut ausgestatteten Geräteraum und einen Wellnessbereich mit Schwimmbecken, Whirpool und (textilfreiem) Saunabereich. Übersichtlich, aber für den Abend nach der Piste perfekt. Im Erdgeschoss des Hotels findet ihr außerdem das Caminorestaurant – falls euch abends nicht mehr danach ist, noch rauszugehen – und die Caminobar, in der der wohl lustigste Kellner, den ich je getroffen habe, arbeitet. Tipp: Versucht am Wochenende mal die Rätsel beim Frühstück (stehen auf dem Tisch) zu lösen. Ihr bekommt dann abends ein Getränk aufs Haus 😉

Anreise

Flugzeug
Wer von weiter anreist, ist mit dem Flugzeug gut bedient: Vom Flughafen Zürich sind es etwa 2,5 h mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – gleichzeitig bekommt man eine super schöne Sicht auf Zürich, den Züricher See und die Berge.

Auto
Mit dem Auto kommt man gerade aus umliegenden Städten sehr gut nach Laax. Von München sind es etwa 3 h – super also auch für alle, die nur ein Wochenende mal rauskommen wollen.

Bahn
Was für die Umwelt natürlich mit am besten ist, ist die Anreise mit dem Zug. Hierfür fährt man bis nach Chur und dann mit dem Postbus weiter. Ab Hamburg wären das etwa 13 Stunden – das Abenteuer steht auch auf meiner Bucketlist!

Restaurant-Guide für Laax

Wenn ich den ganzen Tag auf der Piste unterwegs war, komme ich anschließend mit einem Bärenhunger unten an. Geht es euch auch immer so? Neben der Selbstverpflegungsoption, die das Peaks Place und rocksresort bietet, habt ihr natürlich auch die Möglichkeit, ins eins der vielen leckeren Restaurants zu gehen. Da es so viel Auswahl gibt, habe ich euch ein paar meiner liebsten einmal übersichtlich zusammengefasst (an erster Stelle steht ungeschlagen das Nooba!):

 

Ich war jetzt drei Mal in Laax – und jeder Besuch hat mir etwas Neues gegeben und ich kann jedem Wintersportfan nur empfehlen, einmal hierhin zu fahren. Die Pisten sind wirklich ein Traum zum Fahren und bieten (bei Sonnenschein) auch noch eine unglaubliche Aussicht. Was mich jedes Mal wieder aber am meisten fesselt, ist der Laaxer Lifestyle. Gefühlt laufen die Uhren hier etwas langsamer, die Leute scheinen weniger gestresst zu sein und sind einfach freundlich und gut drauf. Wenn du an der Bar etwas bestellst, unterhält sich die Barkeeperin gerne mit dir und Fragen werden auch zum zehnten Mal noch ruhig erklärt. Es ist das Gesamtpaket, das das Schweizer Skigebiet ausmacht. Denn #LAAXisniceyo ! Das würde ich sofort unterschreiben 😉

Offenlegung: Ich war beruflich in LAAX unterwegs. Davon bleibt meine Meinung unberührt – jedes Wort würde ich so unterschreiben 🙂 Vielen Dank auch an alle, die die vier Tage zu so einem tollen Ereignis gemacht haben: Christina, Lisa, Flo, Julia, Nina, Amandine und Angie! <3

 

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